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Schluss mit mir! Das ist Mariannes sehnlichster Wunsch, als sie sich in Paris von der Pont Neuf in die Seine stürzt. Es war die erste Entscheidung, die sie alleine traf. Das erste Mal, dass sie bestimmte, was zu tun war. Und ist das erste Mal im Leben glücklich, als der Fluss sie verschlingt. Doch sie wird gegen ihren Willen von einem Chlochard gerettet. Nach einer trostlosen Begegnung mit ihrem Ehemann in einem Pariser Krankenhaus fällt Marianne das zweite Mal eine Entscheidung: Wenn die Seine sie nicht will, dann würde sie eben direkt ins Meer gehen! Eine bemalte Fliese, die Marianne zufällig in die Hände fällt, weist ihr den Weg: Das Motiv zeigt den kleinen Hafen von Kerdruc.
Die 60jährige flieht von Paris bis ins bretonische Finistère, wo man sie in der ortsbekannten Pension bereits zu erwarten scheint: Marianne wird mit der ersehnten Köchin verwechselt. Wenn sie etwas kann, dann kochen. Nur einen Tag, schwört sie sich – und morgen ist Schluss.
Nur, dieser Morgen kommt nie, und jeden Tag hält Marianne etwas anderes davon ab, ihrem Leben ein Ende zu setzen: erst ein unglücklicher Koch, dann eine gute Hexe und schließlich die scheue Liebe zu dem Maler Yann. Ist diese Pension am Ende der Welt, mit all den liebenswerten Menschen wirklich der Platz, der schon immer für Marianne bestimmt war?
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Eine Geschichte voller Hoffnung, Weisheit und bretonischem Zauber; eine Geschichte über das eigene Leben, für das es nie zu spät ist.
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